Firmenhistorie

Menschenrettung · Bergung · Umweltschutz

1946 wurde Firma LAMPE gegründet und gleich in den ersten Jahren arbeitete LAMPE auf dem Sektor Feuerschutz. Wir verkauften Löschgeräte, Fahrzeuge und Ausrüstung für den Einsatz der Feuerwehren. Was lag näher, als mit der Erfahrung auf dem Sektor Feuerwehrwesen eigene Rettungsgeräte für diesen Markt zu produzieren. Seit 1972 stellen wir daher folgerichtig eigene Produkte her. Wir entwickelten 1973 die ersten viereckigen flachen Luftheber der Welt mit 1 bar und 1974 mit 10 bar Arbeitsdruck die seit dieser Zeit weltweit im Einsatz zur Menschenrettung sind. Mit diesem Wissen wollten wir auch neue Geräte für den Umweltschutz produzieren.

tl_files/lampegmbh/fahnen.jpgUnsere Kanaldichtkissen mit Doppelkonus sind heute weltweit führend und die neue Generation der Kanaldichtkissen mit Rohr-Bypass stellt eine weitere gute Innovation dar. Tauchheber für die Bergung unter Wasser, Gullydichtplatten, stationäre Absperrsysteme in Regenwasserrohren: viele Erfindungen und viele Patente. Partizipieren Sie an unserer langen Erfahrung. Gute und sichere Produkte, gut geschulte Mitarbeiter (wir sind zertifiziert nach ISO 9000) und saubere, ehrliche Führung der Geschäfte seit über 65 Jahren, darauf sind wir stolz.






Wir stellen hier die verschiedenen Systeme der Luftheber aus unserem Lieferprogramm vor. Da wir seit 1972 wesentlich zu der Entwicklung von Lufthebern beigetragen haben erhalten Sie hier eine kurze Einführung in die Entwicklung der Luftheber und in deren Wirkungsweise mit Vergleich der Vorteile und Nachteile der verschiedenen Systeme.


Zuerst etwas Geschichte


Bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es Niederdruckgeräte mit einem Arbeitsdruck von meist 0,2 bar (teilweise 0,5 bar). Diese Luftheber waren überwiegend rund und rollenförmig oder in Mehrkammerbauweise und wurden meist für die Flugzeugbergung eingesetzt. In den 60iger Jahren kamen dann kleine runde, zylindrische "Hebekissen" mit Innenbebänderung aus England auf den deutschen Markt – Arbeitsdruck 0,5 bar, die hier von einer deutschen Firma insbesondere an Feuerwehren verkauft wurden. Der Druck von 0,5 bar wird auch noch heute von LAMPE für die Luftheber für die Flugzeugbergung verwendet und ist für diesen Einsatz auch ganz allgemein der empfehlenswerte Luftdruck.
Gleichzeitig gab es Anfang der 70er auch in Frankreich einen speziellen Luftheber mit extremen Kräften und sehr hohem Betriebsdruck. Das Gerät war allerdings sehr schwer und relativ hoch, so dass es sich trotz seiner ausgezeichneten Qualität und Leistung wegen des hohen Gewichts und der großen Einschubhöhe nicht auf dem Markt durchsetzen konnte.

tl_files/lampegmbh/historisch03.jpg1973 entwickelte dann Jürgen Haro, Geschäftsführender Gesellschafter der LAMPE GmbH, die ersten Luftheber mit dem für Rettungseinsätze optimalen Arbeitsdruck von 1 bar und dabei weltweit auch die ersten viereckigen, flachen Luftheber. Diese neuen Geräte hatten eine rechteckige Form und bestanden nur aus verstärkten Boden- und Deckplatten, hatten also keine Seitenwand. Auch der Druck von 1 bar war neu – 1 bar, weil dieser Arbeitsdruck speziell für Rettungseinsätze sehr viele Vorteile bietet. Dieser relativ hohe Arbeitsdruck wurde durch Verwendung eines neuen Materials – Kevlar von Dupont – möglich. Auf Initiative von LAMPE entwickelte Continental aus Kevlar-Fasern zuerst Fäden, dann ein Gewebe und letztendlich ein beidseitig beschichtetes gummiertes Material. Das so entwickelte neue beschichtete Gewebe machte Drücke bei hoher Flexibilität möglich, die vorher nicht denkbar waren.

tl_files/lampegmbh/historisch04.jpgNeu war auch die Quaderform für Luftheber mit Seitenwand. Statt einer runden Säule oder Rolle brachten wir für den Rettungseinsatz der Feuerwehren würfelförmige Luftheber auf den Markt, die deutlich stabiler unter schräger Last hoben als runde Geräte.
In den Jahren 1974 und 1975 entstanden dann bei LAMPE auch die ersten viereckigen flachen Hochdruckgeräte mit 5 bar bzw. 10 bar Arbeitsdruck.
1974 war also im Hause LAMPE die Geburtsstunde der Hochdruck-Luftheber, die heute von vielen Wettbewerbern angeboten werden und bei technischen Einsätzen weltweit nicht mehr wegzudenken sind. Wir freuen uns darüber, dass sich unser System auf dem Weltmarkt durchgesetzt hat, auch deshalb, weil ein von uns geschätzter deutscher Wettbewerber noch im Jahr 1975 in einem Artikel in der Zeitschrift Brandschutz schrieb, wie wenig gut Luftheber sind, die sich nach oben wölben können.

In den folgenden Jahren entwickelten wir statt der bis dahin üblichen Mehrkammer-Luftheber für die Flugzeugbergung unsere modernen Einkammergeräte. Mit dem LAMPE-LIFTER 0,5-700 (früher 0,5-600) haben wir den größten Einkammer-Luftheber der Welt im Lieferprogramm. Der Lifter hebt ca.70 to auf eine Höhe von 3,80 m. Der Typ 0,5-1000 hebt ca. 100 to auf eine Höhe von 310 cm. Der Arbeitsdruck bei diesen Geräten ist 0,5 bar.

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Neben den bereits genannten viereckigen flachen Hochdruck-Lufthebern, die basierend auf der LAMPE-Entwicklung inzwischen von vielen Firmen angeboten werden, gibt es vom Wettbewerb seit einiger Zeit auch runde Hochdruckgeräte, die als besonderer Clou dreifach aufeinander verschraubt werden können und die dazu in den Deckplatten ein Loch für die Verschraubung haben.


Einsatzbeispiele

Menschenrettung


  • Sehr spektakulär war der Einsatz einer Freiwilligen Feuerwehr aus dem Landkreis Harburg im Jahr 1974. Ein tl_files/lampegmbh/artikel01.jpgkleines Mädchen wurde damals von der Freiwilligen Feuerwehr Rosengarten unter den Gussbetondecken eines Wohnhauses nach einer Gasexplosion geborgen. Zum Einsatz kamen LAMPE-LIFTER 1 bar, die mit ihrem großen Flächendruck die Gefahr des Brechens der Gussbetonplatten minimierten. Die anwesende Berufsfeuerwehr Hamburg verzichtete ausdrücklich wegen dieser Bruchgefahr der Betonplatten auf den Einsatz von Hydraulikhebern. Auch Hochdruckheber, die damals gerade auf den Markt kamen, wären da fehl am Platz gewesen.
  • In Göttingen musste ein Junge von der Berufsfeuerwehr aus einer Astgabel, in die er gerutscht wartl_files/lampegmbh/artikel02th.jpg, möglichst unspektakulär geborgen werden, um den Stress für Kind und Eltern zu reduzieren.










  • In Duderstadt wurde ein Mann nach Einsturz eines ungesicherten und nicht verbauten Grabens gerettet.
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  • In Bad Homburg stürzte ein Radlader (ca. 15 to) beim heraus fahren aus einer Baugrube um und begrub dentl_files/lampegmbh/artikel04.jpg Fahrer unter der Schaufel. Trotz der tonnenschweren Last war der Mann nicht verletzt, da er von der Schaufel in den weichen Lehm gedrückt wurde. Hier drohte er aber zu ersticken. Die Feuerwehr war nach 5 Minuten vor Ort und konnte den Mann mit zwei LAMPE-LIFTERN Typ 1-50, mit je 5 to Hubkraft retten.





  • Rettung eines Mannes unter einem Omnibus in Schweden. Auf vereister Straße hatte der Bus beim Wegrutschen den Mann erfasst und unter sich im Graben vergraben. Der Mann konnte gerettet werden.
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  • Rettung in den USA, Person wird aus Auto geborgen.
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Bergung

  • Anheben eines Minensuchers von 250 Tonnen in Schweden mit 5-Tonnen LAMPE-LIFTERN (damals hatten wir noch keine 50 to Heber, damit wäre die Arbeit ein „Kinderspiel“ gewesen).
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  • Bergung einer Spezialraupe ca. 18 to aus dem Bernauer Moor am Chiemsee. Bei dieser sehr spektakulären Bergung hatte zuvor ein Pionierbataillon der Bundeswehr eine Woche lang vergeblich versucht, das Kettenfahrzeug zu bergen. LAMPE erledigte die Aufgabe mit LAMPE-LIFTERN in 5 Stunden.
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tl_files/lampegmbh/artikel084.jpgtl_files/lampegmbh/artikel085.jpgtl_files/lampegmbh/artikel086.jpg

  • Aufrichten eines umgestürzten LKW bei Stadtoldendorf
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  • Aufrichten eines LKW in Gandersheim
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  • Aufrichten eines Radladers ca. 15 to für die Gipsgewinnung in einem Steinbruch bei Stadtoldendorf.
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  • Aufrichten einer 80to-Lokomotive (Übung). Zum Einsatz kamen zuerst LAMPE-LIFTER Typ 10-400 für den ersten Hub, dann probeweise ein Dreikammerheber mit 50 Tonnen Hubkraft, zuletzt die eigentliche Arbeit erledigend 3 LAMPE-LIFTER 1-150.
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tl_files/lampegmbh/artikel124.jpgtl_files/lampegmbh/artikel125.jpgtl_files/lampegmbh/artikel126.jpg

  • Übung der Freiwilligen Feuerwehr Stadtoldendorf mit einem Bergepanzer, eingesetzt wurden zwei LIFTER Typ 1-150 und ein Typ 1-25.
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  • Aufrichten von Eisenbahnwaggons ca. 35 to (Übung) in Südafrika mit zwei Typ 1-150.
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  • Viele Übungen mit Flugzeugen (Flugzeugbergung).
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Montagearbeiten mit 1 bar Lufthebern


  • Montage eines Baggeruntergestells an das Oberteil. Besonders Vorteilhaft war hier die leichte Verschiebbarkeit der tonnenschweren Last, also ein „flächenartiges“ Heben. Um die Bohrungen für die Schrauben punktgenau übereinander zu bekommen musste das Untergestell nach dem Anheben millimetergenau verschoben werde, was mühelos gelang.
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In allen Fällen handelte es sich entweder um Arbeiten auf weichem Untergrund oder um eine Last, die keine großen punktförmigen Kräfte aufnehmen kann oder um besonders große Hubhöhen.
Referenzen
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